Zusammen mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie veranstaltet die Saarland Medien GmbH und das Onlinerland Saar die Neuauflage der Saarländischen Filmwoche, die am Dienstag, dem 14. Januar 2020 im Kino Lichtspiele Losheim mit dem Themenschwerpunkt „Dialog der Generationen“ starten wird. Die Zuschauer können sich auf ein kostenloses Kinoerlebnis freuen, das an fünf Tagen jeweils einen unterhaltsamen Film für die ganze Familie zum Thema zeigt. Nach dem Start im Landkreis Merzig-Wadern zieht die Filmwoche weiter und wird bis zum Jahresende in jedem saarländischen Landkreis einmal zu sehen sein.

Termine kommende Filmwoche: 14. bis 18. Januar 2020
Landkreis Merzig Wadern

Kino Lichtspiele Losheim
Saarbrücker Straße 16, 66679 Losheim am See

Bitte reservieren Sie Ihre Karten im Kino Lichtspiele Losheim unter info [at] lichtspiele-losheim [dot] de oder telefonisch unter
06872 609 106 (nur vormittags).

14. Januar 2020
Beginn: 18.30 Uhr

Im August in Osage County

15. Januar 2020
Beginn: 18.30 Uhr

Monsieur Pierre geht online

16. Januar 2020
Beginn: 15.00 Uhr

Das etruskische
Lächeln

17. Januar 2020
Beginn: 18.30 Uhr

Gefühlt Mitte
Zwanzig

18. Januar 2020
Beginn: 18.30 Uhr

Gemeinsam wohnt man besser

Weitere Informationen über die Filme der Saarländischen Filmwoche

IM AUGUST IN OSAGE COUNTY ist die grandiose Verfilmung des preisgekrönten Bühnenstücks von Tracy Letts. Die Geschichte einer dysfunktionalen Familie inszeniert Regisseur John Wells (COMPANY MEN) einfühlsam, vielschichtig und mit einer kräftigen Prise schwarzem Humor. Meryl Streep und Julia Roberts, erstmals gemeinsam auf der großen Leinwand zu sehen, glänzen in einem hochkarätigen Ensemble, zu dem auch Ewan McGregor, Chris Cooper, Abigail Breslin, Benedict Cumberbatch und Dermot Mulroney zählen.

Nach dem rätselhaften Tod von Beverly Weston (Sam Shepard) kommt die Familie aus allen Himmelsrichtungen zurück nach Osage County. Mutter Violet (Meryl Streep), bissig und verbittert, trauert auf ihre eigene, unversöhnliche Weise. Sie schluckt mehr Schmerzmittel als ihr gut tun und lässt an nichts und niemandem ein gutes Haar. In ihrem Haus im schwülheißen Oklahoma sind weder die drei Töchter noch die angeheiratete Verwandtschaft vor ihren Beschimpfungen sicher. So dauert es nicht lange, bis alte und neue Konflikte aufbrechen und man sich buchstäblich an die Kehle geht. Für die Töchter Barbara (Julia Roberts), Karen (Juliette Lewis) und Ivy (Julianne Nicholson) ist klar, dass etwas geschehen muss. Aber Violet ist längst nicht so hilflos, wie alle glauben. Besser als jeder andere durchschaut sie, was sich hinter den Kulissen abspielt. Und sie kennt auch die intimsten Familiengeheimnisse...

Pierre (Pierre Richard) ist Witwer, Griesgram und hasst Veränderungen aller Art. Tagein, tagaus schwelgt er in Erinnerungen an die gute alte Zeit und züchtet seltene Schimmelkulturen im Kühlschrank. Um den alten Herrn zurück ins Leben zu schubsen, verkuppelt seine Tochter Sylvie ihn mit Alex, einem erfolglosen Schriftsteller und Freund ihrer Tochter. Alex soll Pierre mit der fabelhaften Welt des Internets vertraut machen. Das ungewohnte Lernduo tut sich mächtig schwer, bis Pierre ausgerechnet über ein Datingportal stolpert. Dank der beruhigenden Anonymität des Internets entdeckt sich Pierre als Verführer und verabredet sich mit der jungen Flora – zum Glück hat er ja Alex, der sich geradezu anbietet, die Konsequenzen zu tragen. Der in großen Finanznöten steckende Alex akzeptiert Pierres unmoralisches, aber exzellent bezahltes Angebot und geht an Pierres Stelle zum Rendezvous. Dass sich Flora Hals über Kopf verliebt, bringt die Situation in eine gewisse Schieflage. Pierre ist sich sicher, dass seine verbale Verführungskunst Floras Gefühle geweckt hat. Ganz unschuldig können aber auch Alex` Küsse nicht gewesen sein. Vor allem aber sind es eigentlich die beiden Männer, die von Flora im Sturm erobert wurden, und nun endgültig im selben Boot sitzen, nur die Kapitänsfrage muss noch geklärt werden...

Französisches Kino vom Feinsten gelingt dem Regisseur des Kinohits „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie. In der Hauptrolle flunkert sich der unverbesserliche Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) als hinreißender Charmeur und Cyrano der Datingcommunity durch halb Europa. Haarscharf geschliffene Dialoge, die große Lachlust verbreiten, und ein wunderbares Ensemble, dem der Spaß anzusehen ist, sorgen für eine herrlich neuzeitliche Komödie der Irrungen.

Der sich immer weiter verschlechternde Gesundheitszustand von Rory McNeil (BRIAN COX) veranlasst ihn, seine wunderschöne aber einsame schottische Insel Vallasay zu verlassen und nach San Francisco zu seinem Sohn und dessen Familie zu reisen. Während er dort nach einer Therapie gegen seine Leiden sucht, erlebt er nicht nur eine Wandlung seines harten mürrischen Wesens, indem er eine liebevolle und intensive Bindung zu seinem Enkelsohn aufbaut, sondern lernt auch die schöne Claudia (ROSANNA ARQUETTE) kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Auf seine alten Tage blüht Rory noch einmal richtig auf und genießt das Leben in vollen Zügen, stärker als je zuvor.

Produzentenlegende und 3-facher Oscar®-Gewinner Arthur Cohn ist mit „DAS ETRUSKISCHE LÄCHELN“ zurück auf der Leinwand und erzählt die zauberhafte und humorvolle Geschichte um einen grantigen Schotten, der unverhofftes Liebesglück findet und spät entdeckt, worauf es im Leben wirklich ankommt…

Während all ihre Freunde Kinder kriegen, genießen Josh und Cornelia die Freiheiten, die ihnen ihre Zweisamkeit ermöglicht. Sie wohnen in Brooklyn, sind glücklich in ihren 40ern - werden aber irgendwie das Gefühl nicht los, dass das wahre Leben an ihnen vorbei zieht.

Als sie Jamie und Darby kennen lernen, ein junges Hipster-Paar Mitte Zwanzig, ist es Freundschaft auf den ersten Blick. Die beiden begegnen Josh und Cornelia mit einer Offenheit, die sie fasziniert und selbst wieder ein Stück jünger fühlen lässt.

Immer mehr werfen sie die zur Gewohnheit gewordenen Spießigkeiten ihres Alters über Bord und schmeißen sich mitten hinein in das Leben von Jamie und Darby. Zur Verwunderung ihrer gleichaltrigen Freunde „verjüngen“ sie plötzlich ihren Kleidungsstil, entdecken Hip Hop-Tanz für sich oder besuchen gemeinsam spirituelle Sitzungen. Zwar sind Josh und Cornelia selbst etwas überrascht von sich und ihrer „Frischzellenkur“, aber was soll’s, man ist nur einmal wieder jung.

Doch während die beiden Paare sich einander immer näher kommen, wird auch immer deutlicher, was sie voneinander trennt. Wäre Alter nur ein Gefühl, Josh und Cornelia wären wieder Mitte Zwanzig.

Aber es ist eben mehr als das, und das Leben lässt sich nicht so einfach zurück drehen…

Eigentlich wollte der pensionierte Witwer Hubert Jacquin (André Dussollier) nur eine Putzfrau einstellen, doch durch ein Missverständnis nistet sich in seiner großen Pariser Altbauwohnung eine junge Mitbewohnerin ein. Die quirlige Studentin Manuela versteht zwar nichts davon wie man einen Haushalt führt, aber davon wie man den Alltag eines Rentners gehörig auf den Kopf stellt umso mehr. Am Ende eines rauschenden Abends lässt sich Hubert sogar überreden die Wohngemeinschaft zu erweitern. Schon kurz darauf ziehen die etwas verspannte Krankenschwester Marion und der in Scheidung lebende, neurotische Anwalt Paul-Gérard ein. Trotz aller Unterschiede wächst die ungewöhnliche Wohngemeinschaft schon bald zusammen. Und auch Hubert erkennt allmählich, dass man für eine Wohngemeinschaft nie zu alt ist.

GEMEINSAM WOHNT MAN BESSER ist eine temporeiche WG-Komödie aus Frankreich, die Generationen nicht nur auf der Leinwand vereint: Schauspielstar André Dussollier (DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE) gibt den zunächst mürrischen Arzt im Ruhestand, der sich allmählich wieder dem Leben zuwendet. Perfekt ergänzt wird er dabei von dem herrlich schrägen und spritzigen Schauspiel-Ensemble um die Komikerin Bérengère Krief, Arnaud Ducret (LOVE IS IN THE AIR) und Julia Piaton (MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER).

Die Saarländische Filmwoche ist eine Kooperation von:

 

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