Die geförderten Projekte aus dem Jahr 2017

 

Stoffentwicklung

Roman Eich: „Hype and/or Revolution“ (4.000 Euro)

Der Doku­men­tarfilm entspricht mit sein­er The­matik über Bit­coins völ­lig dem Zeit­geist des 21. Jahrhun­derts. Doch es geht nicht nur um virtuelles Geld — die vielfälti­gen Anwen­dungsmöglichkeit­en sind heute bish­er kaum abzuse­hen. Viele hal­ten sie für einen Mode­be­griff, der schnell wieder ver­schwun­den sein wird, andere sehen in ihr eine Rev­o­lu­tion, deren Bedeu­tung der Ein­führung des Inter­nets gle­ichkom­men wird.

 

Martin Wendel: „Mitgenommen“ (4.300 Euro)

Die Komödie erzählt von dem Ver­lust von Frau und Job des Pro­tag­o­nis­ten Mark. Er beschließt eine Bank auszu­rauben, was ihm auch gelingt. Als er jedoch den Flucht­wa­gen ver­wech­selt, gerät einiges außer Hand.

 

 

Klaus Gietinger: „Helena Demuth – „Ein Dinner zu essen, das ich nicht zubereitet habe, das ist das Glück“ (4.300 Euro)

Die Haushäl­terin von Jen­ny und Karl Marx, Hele­na Demuth (geboren in St. Wen­del), sorgte 40 Jahre lang in diesem Haushalt für Ord­nung und die Erziehung der Kinder. Ohne sie wäre die chao­tis­che Fam­i­lie, die stets über ihre Ver­hält­nisse lebte, zugrunde gegan­gen.

 

 

 

 

 

Nikolaj Woroschilow: „INRA“ (6.500 Euro)

In dem mythis­chen Fan­tasiefilm, der als 3D‐Animation präsen­tiert wird, find­et Mut­ter Naturs Stiefkind mit Hil­fe von Naturgeis­tern sein wahres Ich.

 

 

 

 

Jörn Michaely: „Angsthasen“  (Folge 1–3) (10.000 Euro)

In der Web­serie wird ein pro­fes­sioneller Angst­bekämpfer mit unkon­ven­tionellen Meth­ode vorgestellt. Obwohl sich Bas­t­ian diesen Job erschwindelt hat, ist er bei seinen Patien­ten auf­grund sein­er erfind­erischen Natur sehr beliebt.

 

 

Produktionsförderung

Nora Mazurek: „Was ich von mir weiß“ (6.000 Euro)

In diesem Doku­men­tarfilm wer­den drei Jugendliche mit Down‐Syndrom begleit­et. Der Film verbindet die Hür­den des Erwach­sen­wer­dens
mit dem The­ma des “Ander­s­seins”.

 

 

 

 

Tim Klein: „Tapetenwechsel“ (6.000 Euro)

In diesem Film wird der Auszug des Rentner‐Ehepaares Han­nelore und Karl‐Heinz Hein­rich doku­men­tiert. Die bei­den müssen schw­eren Herzens aus ihrer geliebten Woh­nung im Nauwieser Vier­tel in Saar­brück­en aus Alters­grün­den ausziehen. Mit gemis­cht­en Gefühlen blick­en sie in die Zukun­ft.

 

Marc Misman: „Happy Hour“ (9.000 Euro)

Frank öffnet seine Cocktail‐Bar – wie jeden Abend. Während­dessen wer­den zwei Gang­ster am anderen Ende der Stadt über­fall­en. Als ein schw­erver­let­zter Fremder in seine Bar stam­melt und nach einem Whiskey an der Bar tot umfällt, scheint Franks Unglück besiegt zu sein. Denn in der Jacke find­et er einen Haufen Geld. Doch dann betritt die mys­ter­iöse Vivien die Bar.

 

Caroline Koob: „Das Statut“ (9.700 Euro)

In dieser Doku­fik­tion oder auch Mock­u­men­tary zeigt das Saar‐Referendum in den 1950‐er Jahre. Das Saar­land kon­nte damals wählen, ob es ein eigen­ständi­ger Staat wer­den sollte. Hierzu brin­gen Archiv­bilder, Inter­views mit Zeitzeu­gen und Poli­tik­ern Licht in das Unter­fan­gen.

 

 

 

Projektentwicklungsförderung

Susanne Franz: „Closed Premises“ (850 Euro)

In diesem Drama‐Kurzfilm habeb sich die Fre­unde Lisa und Ben­ny in einen Escape Room einsper­ren lassen. Während ein Laut­sprech­er die bei­den stetig über die restliche Zeit informiert, sucht Ben­ny engagiert nach dem Schlüs­sel um sie zu befreien. Lisa hinge­gen möchte lieber ein anderes Prob­lem lösen.

 

Barbara Wackernagel‐Jacobs: Robert Schuman: „Sein Wirken für EUROPA“ (5.310 Euro)

Der Doku­men­tarfilm por­traitiert einen der Väter des Europagedankens und Poli­tik­er, Robert Schu­man. Er trieb die deutsch‐fränzösische Ver­ständi­gung an und entwick­elte Ideen und Strate­gien um die Europäis­che Union Wirk­lichkeit wer­den zu lassen.

 

 

Jörn Michaely: „Unterwasser klingen alle Schreie dumpf“ (9.000 Euro)

Der Kurz­film spiegelt das Dra­ma ein­er Facebook‐Freundschaft zwis­chen der 17‐jährige Mara und ihrem jun­gen Deutschlehrer wider. Der Lehrer wird auf­grund
des Ver­dachts der sex­uellen Beläs­ti­gung sus­pendiert und ent­ge­ht knapp der Ver­haf­tung.