Game on! — Saarland startet Förderung der Games‐Entwicklung

Saar­brück­en, 31. August 2018: Der saar­ländis­che Min­is­ter­präsi­dent Tobias Hans und der Chef der saar­ländis­chen Medi­en­stan­dort­förderungs­ge­sellschaft Saar­land Medi­en, Uwe Con­radt, haben heute bei ein­er Pressekon­ferenz das 3‐Säulen Förderkonzept der Saar­land Medi­en zur Stärkung des Games‐Standortes Saar­land vorgestellt.

Min­is­ter­präsi­dent Hans betonte die Bedeu­tung der Branche für den gesamten Tech­nolo­giesek­tor. „Entwick­ler von Com­put­er­spie­len set­zen in der Regel neueste Tech­nolo­gien als erste ein, deshalb übern­immt der Sek­tor inner­halb der IT‐Branche die Funk­tion eines tech­nol­o­gis­chen Trend­set­ters. Vor dem Hin­ter­grund der beste­hen­den exzel­len­ten Forschungs­land­schaft im Bere­ich der IT im Saar­land ist die Ein­rich­tung ein­er Games­förderung nur fol­gerichtig. Sie ist ein echter Baustein für die Zukun­ft unseres Lan­des.“ Der Min­is­ter­präsi­dent über­re­ichte der Saar­land Medi­en den Förderbescheid über 100.000 € und stellte im Rah­men der Pressekon­ferenz auch seine eigene Kreativ­ität unter Beweis und designte ein eigenes Spiellev­el.
Saar­land Medi­en Geschäfts­führer Uwe Con­radt erläuterte das Drei‐Säulen‐Konzept zur Förderung des Games‐Standortes Saar­land. Es basiert auf einem Vorschlag Con­radts, den er Ende let­zten Jahres der Regierung und dem Par­la­ment unter­bre­it­ete. Das Konzept wurde Anfang dieses Jahres durch die Saar­land Medi­en ein­er exter­nen Anhörung unter­zo­gen und die Anre­gun­gen von Experten aus Förderun­gen und der Branche eingear­beit­et. Das Konzept ste­ht nun unter dem Mot­to „fördern, bilden und ver­net­zen“ und trägt die neue Dachmarke „Game Base Saar“.

Das Konzept sieht in der ersten Säule eine Förderung von Spie­len und Pro­to­typen durch Förder­preise vor, die mit bis zu 10.000 € dotiert sein wer­den. In der zweit­en Säule soll durch die Förderung der Ver­net­zung die Entwick­ler­szene inner­halb des Lan­des sowie mit nationalen Akteuren ver­bun­den wer­den. Dies dient auch dem Ziel der Stärkung der Ver­mark­tung. In der drit­ten Säule, die die Beze­ich­nung „Mas­ter­class Games“ trägt, soll die beste­hende Entwick­ler­szene durch exzel­lente Schu­lungsange­bote in ihren Kom­pe­ten­zen gestärkt wer­den. Darüber hin­aus wird die Lan­desme­di­en­anstalt Saar­land das Konzept durch flankierende Maß­nah­men – wie der Bere­it­stel­lung des LMS‐Betaraums – Zen­trum für dig­i­tale Kom­pe­tenz für den Bere­ich Games — unter­stützen.
„Die Ein­rich­tung der Saar­ländis­chen Games­förderung ist ein Schritt in Rich­tung Zukun­ft. Mit ihr wer­den wir das Saar­land noch attrak­tiv­er machen für junge und kreative Fachkräfte, hier den Ein­stieg in den Spieleen­twick­ler­markt zu schaf­fen“, erk­lärte Uwe Con­radt. Er dank­te allen Akteuren, die in den let­zten Monat­en das The­ma pos­i­tiv begleit­et haben, ins­beson­dere allen Experten, die sich an der Anhörung beteiligt haben und hob auch das Engage­ment der Koali­tions­frak­tio­nen im Land­tag her­vor, ohne deren Änderung des Haushalt­s­plans 2018, dieser Schritt nicht gegan­gen wer­den kön­nte.

Foto (©LMS/Jonas Meis­er): Uwe Con­radt, Tobias Hans, Sebas­t­ian Con­nette

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3. September 2018