Filmreihe „Saarland Medien präsentiert“ mit sieben Filmen beim Max Ophüls Preis

Pressemit­teilung 14/2017

Film­rei­he „Saar­land Medi­en präsen­tiert“ mit sieben Fil­men beim Film­fes­ti­val Max Ophüls Preis (22. bis 28. Jan­u­ar 2018)

Saar­brück­en, 22. Dezem­ber 2017: Auch im Jahr 2018 ist die Pro­gramm­rei­he „Saar­land Medi­en präsen­tiert“ wieder qual­i­ta­tiv hochw­er­tig aufgestellt. Mit dem Kurz­film­block „Ent­täuschte Helden“ sowie den bei­den Doku­men­tarfilm­blöck­en „Europa — Einig Vater­land?“ und „Kul­turide­al­is­ten“ wird den Fes­ti­val­gängern die Möglichkeit geboten, sich vom Schaf­fen der saar­ländis­chen Film­szene zu überzeu­gen.

Wir sind froh, dass die Beliebtheit der Pro­gramm­rei­he „Saar­land Medi­en präsen­tiert“ von Jahr zu Jahr spür­bar zunimmt und der saar­ländis­che Film damit einen fes­ten Platz beim Film­fes­ti­val Max Ophüls Preis (39. Film­fes­ti­val Max Ophüls Preis: 22. bis 28. Jan­u­ar 2018) gewon­nen hat. Die Rei­he „Saar­land Medi­en präsen­tiert“ hat viel zu bieten, sowohl auf der unter­halt­samen als auch auf der infor­ma­tiv­en Ebene“, stellt Saar­land Medi­en Geschäfts­führer Uwe Con­radt her­aus.

Im Kurz­film­block laufen die Filme „Nina, Hagen und die Unwahrschein­lichkeit des Ster­bens“ von Leonard Koch, „Chained“ von Raphael Gohlbad­loo sowie „Kathar­sis“ von Ali­son Kuhn. In dem ersten Doku­men­tarfilm­block wer­den die Filme „Europakom­plex — Tim­o­thy Gar­ton Ash“ von Lukas Schmid und „Europas Neube­ginn — Johannes Hoff­mann und das Saar­land“ von Boris Penth vorge­führt, während in dem zweit­en Doku­men­tarfilm­block die Filme „Allzweck – Harlekin“ von Jan-Luca Blaß und „Römerkastell – Saar­brück­en ist nicht Berlin“ von Lydia Kamin­s­ki zu sehen sein wer­den.

Die Pro­gramm­rei­he läuft am Fes­ti­valmittwoch und am Fes­ti­val­sam­stag jew­eils im Saar­brück­er Cines­tar. Karten sind an der Kinokasse oder an den bekan­nten Vorverkauf­sstellen erhältlich.

Weit­er­hin laufen im Wet­tbe­werb der mit­tel­lange Film „Endling — Der let­zte sein­er Art“ von Alexan­der Schaad und „La Ruche“ von Oona von May­dell. Das Coming-of-Age-Drama „Luft“ von Ana­tol Schus­ter wird in der MOP-Watchlist zu sehen sein. (siehe auch PM 13–2018 „Zwei Saar­land Medi­en geförderte Filme im Max-Ophüls-Wettbewerb“)

 

Kon­takt für Pressean­fra­gen

Michael Scholl

Prokurist Saar­land Medi­en

 

Anhang:

Block I: „Ent­täuschte Helden“

 

Nina, Hagen und die Unwahrschein­lichkeit des Ster­bens“

Regis­seur: Leonard Koch, Pro­duk­tion: Leonard Koch

Als der alko­holkranke und sozial abgestürzte Hagen erfährt, dass seine Exfrau zusam­men mit der gemein­samen Tochter Anna nach Schwe­den auswan­dert, beschließt er ein Ende im Suizid. Der Sturz vom Dach gelingt auch, nur ster­ben kann er nicht. Auch nach weit­eren tödlichen Ereignis­sen wird deut­lich, Hagens Schick­sal ist wohl noch nicht besiegelt. Als er auf die recht lebenslustige Nina trifft, scheinen die Dinge sich sog­ar gün­stig für Hagen zu entwick­eln.

Chained“

Regis­seur: Raphael Gohlbad­loo, Pro­duk­tion: Stef­fen Freck­mann, Fred­erik Felkn­er, Paul Prenis­sel, Carl Rol­shoven

Zwei Kriegswaisen, die an einem gemein­samen Traum fes­thal­ten, har­ren in ein­er Ruine aus. Die Ankun­ft ein­er Kampftruppe zwingt sie dazu, sich zwis­chen dem Sog der Macht und ihrer Fre­und­schaft zu entschei­den.

Kathar­sis“

Regis­seur: Ali­son Kuhn, Pro­duk­tion: Chris­t­ian Zipfel

Nach vier Jahren als frei­williger Helfer des Syrischen Zivilschutzes kehrt Tarek zu sein­er deutschen Fam­i­lie zurück. Dort angekom­men, muss er jedoch fest­stellen, dass sich das Leben sein­er Frau und seines Sohnes in der Zwis­chen­zeit weit­er­en­twick­elt hat und seine Präsenz obso­let gewor­den ist.

 

Block II: „Europa — Einig Vater­land“

Europakom­plex — Tim­o­thy Gar­ton Ash“

Regis­seur: Lukas Schmid, Pro­duk­tion: Bar­bara Wackernagel-Jacobs

Europakom­plex por­traitiert 10 Per­sön­lichkeit­en Europas, beleuchtet deren Sichtweise auf das Europa der Zukun­ft. Ein­er von ihnen ist der britis­che His­torik­er Tim­o­thy Gar­ton Ash, der 2017 mit dem Karl­spreis und dem Theodor Heuss Preis aus­geze­ich­net wurde. Er ist u.a. Direk­tor des Euro­pean Stud­is Cen­tre am St. Antony’s Col­lage der Uni­ver­sität Oxford und Grün­dungsmit­glied des Euro­pean Coun­cil on For­eign Rela­tions.

Europas Neube­ginn — Johannes Hoff­mann und das Saar­land“

Regis­seur: Boris Penth, Pro­duk­tion: Bar­bara Wackernagel-Jacobs

Der Film nähert sich der Per­son Johannes Hoff­mann, sein­er Zeit als erster Min­is­ter­präsi­dent des Saar­lan­des und der Abstim­mung 1955 in ein­er dif­feren­zierten Form. Er wirft einen unvor­ein­genomme­nen Blick auf diese Zeit, wed­er ide­al­isierend noch ten­den­z­iös neg­a­tiv. Er nähert sich der Per­son Johannes Hoff­mann, klam­mert auch die Fehler und Ungereimtheit­en sein­er poli­tis­chen Führung nicht aus, aber set­zt sich auch mit seinen europäis­chen Ideen auseinan­der.

 

Block III: „Kul­turide­al­is­ten“

Allzweck – Harlekin“

Regis­seur Jan-Luca Blaß, Pro­duk­tion: Jan-Luca Blaß

Por­trait eines Saar­brück­er Straßenkün­stlers, der als Clown und Artist ver­sucht die Pas­san­ten zu begeis­tern. Dabei entwick­elt er seine ganz eigene Sicht auf die Welt und die Dinge, die ihn umgeben.

Römerkastell – Saar­brück­en ist nicht Berlin“

Regis­seur: Lydia Kamin­s­ki, Pro­duk­tion: Lydia Kamin­s­ki

Für mehrere Jahre wurde die Becolin-Fabrik zu ein­er der wichtig­sten und beliebtesten Anlauf­stellen der Saar­brück­er Kün­stler­szene. Mit viel Lei­den­schaft und Enthu­si­as­mus wurde hier kün­st­lerisches Schaf­fen und Nachtleben kom­biniert. Ein Ort der kreativ­en Ent­fal­tung, der mit dem Verkauf des Fab­rikgelän­des schließen musste. Der Doku­men­tarfilm begleit­et das Team des Römerkastells auf seinem Weg bis zum Ende der renom­mierten Kul­turstätte.

22. Dezember 2017