Ausschreibung im Rahmen des Co-Development-Abkommens der Großregion

PM 08/2017

ACHTUNG FRISTVERLÄNGERUNG: Anträge kön­nen bis zum 04. Dezem­ber 2017 ein­gere­icht wer­den.

Um die gren­züber­schre­i­t­ende Zusam­me­nar­beit im Film­sek­tor zu fes­ti­gen und weit­er auszubauen, haben die FFA, das CNC, der Film Fund Lux­em­burg, die Saar­land Medi­en GmbH, die Region Grand Est und Ost­bel­gien beschlossen, die Stof­fen­twick­lung für Film­pro­jek­te mit einem zu erwartenden hohen qual­i­ta­tiv­en Stan­dard und dem Poten­tial ein­er hohen Zuschauer­res­o­nanz in Deutsch­land, Lux­em­burg, Bel­gien und Frankre­ich zu fördern. Nach der erst­ma­li­gen Umset­zung der Stof­fen­twick­lungs­förderung im Jahr 2016 kon­nten die Pro­jek­te Denis Reich­le, empris­es de guerre (La Huit Pro­duc­tion), Thionville (Méroé Films) und Le Col­lec­tion­neur (San­cho & Co) gefördert wer­den. Die beteiligten Part­ner stellen für das Jahr 2017 einen gemein­samen, gren­züber­greifend­en Stof­fen­twick­lungs­fonds über 60.000 Euro zur Ver­fü­gung.

All­ge­meine Förder­vo­raus­set­zun­gen

  • Als förder­würdig gel­ten New-Media-Projekte, Lang- und mit­tel­lange Film­pro­jek­te (Dokumentar‑, Animations-, Spielfilm­pro­jek­te oder TV-Spielfilmformate) in deutsch­er, franzö­sis­ch­er oder lux­em­bur­gis­ch­er Sprache, die eine hohe Qual­ität ver­sprechen lassen und auf eine kom­merzielle Ver­w­er­tung aus­gerichtet sind.
  • Das Pro­jekt muss auf eine Min­destlänge von 45 Minuten aus­gelegt sein. Die Mit­tel der FFA kön­nen auss­chließlich für Kinofilme mit ein­er Min­destlänge von 79 Minuten bzw. 59 Minuten bei Kinder­fil­men bere­it­gestellt wer­den.
  • Das Film­pro­jekt muss das Poten­tial haben, in der Großre­gion entwick­elt und/oder real­isiert zu wer­den (sog. „Großregion-Bezug“). Das Co-Development-Abkommen definiert den Bere­ich der Großre­gion als die poli­tis­chen Ter­ri­to­rien Lux­em­burg, Région Grand Est, Saar­land und Ost­bel­gien.
  • Förder­fähig sind Pro­jek­te mit min­destens zwei Pro­duzen­ten, von denen min­destens ein­er aus der oben definierten Großre­gion stammt und min­destens ein­er der übri­gen Pro­duzen­ten aus einem anderen Nation­al­staat kommt (=Ko-Entwicklungsstatus). In Aus­nah­me­fällen kön­nen auch Pro­jek­te ohne Ko-Entwicklungsstatus gefördert wer­den, sofern sie einen the­ma­tis­chen Bezug zur definierten Großre­gion aufweisen und gle­ichzeit­ig ein Autor aus der definierten Großre­gion in das Pro­jekt involviert ist.
  • Pro­jek­te, die bere­its einen Antrag auf Pro­duk­tions­förderung gestellt haben sind von der Förderung aus­geschlossen.

Ein­re­ich­frist und Kon­takt für Fra­gen zur Antragsstel­lung
Anträge müssen voll­ständig in ein­er Print­ver­sion mit Orig­i­nalun­ter­schrift und zusät­zlich in ein­er dig­i­tal­en Ver­sion als PDF bis zum 04. Dezem­ber 2017 an fol­gende Adresse ein­gere­icht wer­den:

Saar­land Medi­en GmbH
Stef­fen Con­rad
Nell-Breuning-Allee 6
D-66115 Saar­brück­en
Deutsch­land

+49 (0) 681 / 38988 — 15
conrad@saarland-medien.de

Kon­takt für Pressean­fra­gen
Michael Scholl
Prokurist Saar­land Medi­en GmbH

Die Auss­chrei­bung und die Antrag­sun­ter­la­gen find­en Sie unter Förderbereiche/Stoffentwicklung in der Großre­gion.

 

28. September 2017