Im Saarland geht das besser.

Fifa-Jubelfilm „United Passions“ spielt nur 607,00 US$ bei US-Kinostart ein.

PM 05/2015

Saarbrücken, 09. Juni 2015: Wie die Fifa beweist, sind große Namen und große Budgets kein Garant für erfolgreiche Filme. 23,5 Millionen Euro standen Regisseur Frédéric Auburtin zur Verfügung, um die Geschichte der Fédération Internationale de Football Association prestigeträchtig zu verfilmen. Stars wie Gérard Depardieu, Sam Neil, Tim Roth oder auch Thomas Kretschmann sollten für die notwendige schauspielerische Qualität und prominente Zugkraft sorgen. Doch der Start von „United Passion“ in den US-amerikanischen Kinos wird wohl als einer der größten Flops überhaupt in die Filmgeschichte eingehen. Gerade mal einen Betrag von 607,00 US$ spielte der Film in den USA während der ersten beiden Kinotage ein. Der Zuschauerrekord lag dabei gerademal bei 15 verkauften Karten in North Hollywood, wohingegen sich in Phoenix lediglich ein einziger Zuschauer für die „gnadenlose Propaganda“, wie der Film von internationalen Kritikern tituliert wurde, entschied.

Im Saarland geht das wesentlich besser, auch ohne Propaganda und sogar mit journalistischer Qualität, wie die Carpe Diem Film- und TV-Produktion mit „Man nennt mich Macher – Der Sportfunktionär Hermann Neuberger“ beweist. Diese Dokumentation über das Fifa-Mitglied und früheren DFB-Präsidenten ist ein Beispiel dafür, wie im Saarland mit verhältnismäßig kleinem Budget kultur- und gesellschaftsrelevante sowie erfolgreiche Filme hergestellt werden können. Geschäftsführer Dr. Gerd Bauer erinnert diesbezüglich an die großen Vorteile im Saarland: „Wir bieten durch unser engagiertes Team alles aus einer Hand: Location Guide, Production Guide, kritische Begleitung in der Vorproduktion, professionelle Betreuung beim Dreh vor Ort und vieles mehr. Darüber hinaus greift die hiesige Filmszene auf die gleichen Eigenschaften wie der ehrliche Fußballsport zurück: Herz, Leidenschaft und wohlüberlegte Entscheidungen.“

 

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10. Juni 2015